Geschichte der W.A.B.B.A.


Die Geschichte der W.A.B.B.A. (World Amateur Body Building Association) begann auf dem Rückflug von Mr. Olympia 1975 von Pretoria (Südafrika) nach Paris.

Serge Nubret, Top Bodybuilder und Filmschauspieler, wurde hinter Arnold Schwarzenegger Vize-Mr. Olympia und konnte Lou Ferrigno, den Riesen aus New York, auf den dritten Platz verweisen.



 


Eine Sensation, denn Nubret wog damals nur 92 Kilogramm, aber einen härteren Bodybuilder hatte man bis dato nicht gesehen.

Serge Nubret setzte damals neue Maßstäbe in Sachen Härte und Definition. Hinzu kam, dass er ein Europäer war, welcher aus Paris kam.


Mit auf dem Rückflug war der damals italienische IFBB-Delegierte Bruno Piccoli aus Verona. Man debattierte über die Verflechtungen von IFBB-Weltverband, angeführt von Ben Weider und dem Wirtschaftskonzern Joe Weider, der auch Herausgeber verschiedener Bodybuilding-Zeitschriften in den USA war.

Laut Statuten der IFBB werden nur Meisterschaften die der IFBB-Weltverband sanktioniert sind, offiziell anerkannt.


Nur das lässt sich mit Joe Weiders „Mr. Olympia“ schlecht vereinbaren. Denn wenn es so heißt und so hieß es immer, ist es demnach eine Privatveranstaltung des Weider Konzerns, dessen Inhaber Joe Weider ist (nach Statuten der IFBB).


Doch unter Brüdern soll ja vieles möglich sein.



 


Serge Nubret hatte mit Joe Weider darüber gesprochen, was wohl in Missstimmung geendet hatte.


Man war auch bei den Profis nicht mit den 1.000 Dollar Preisgeld für den 1. Platz bei „Mr. Olympia“ einverstanden, auch darüber gab es Streit. Serge Nubret entsann mit Bruno Piccoli einen neuen Weltverband zu gründen für Amateure und Profis bei dem nur der Verband selbst seine Europa- und Weltmeisterschaft selbst ausrichtet oder an Mitgliedsländer vergibt.

Die WABBA wurde dann 1975 gegründet und in Saarbrücken (Deutschland) fand 1976 die erste WABBA Meisterschaft – der „WABBA-Euro-Contest“ – statt.


Ausrichter war der DBBV e.V. unter der Leitung von Jean Possing von Athletik 2000




Jean Possing war Luxemburger, der in Saarbrücken schon Anfang der 70er Jahren ein Bodybuilding-Studio betrieb und die Bodybuilding-Zeitschrift „Athletik 2000“ herausgab. Er hatte mit gleichgesinnten den DBBV e.V. gegründet und einer seiner jüngeren Mitstreiter war Werner Pink, der spätere 1. Vorsitzende des SBKV e.V.-IFBB-Saarland.


Possing hatte die besten Kontakte nach Frankreich, England, Belgien, Holland und Luxemburg und konnte so damals verhältnismäßig viele Wettkämpfe bei der WABBA bestreiten.

Athleten wie George Henricks, Hubert Metz, Wilhelm Hauck, Jusup Wilkosz und Karl Link – um hier nur einige zu nennen – konnte man hier bewundern.



 


Jean Possing war Luxemburger, der in Saarbrücken schon Anfang der 70er Jahren ein Bodybuilding-Studio betrieb und die Bodybuilding-Zeitschrift „Athletik 2000“ herausgab. Er hatte mit gleichgesinnten den DBBV e.V. gegründet und einer seiner jüngeren Mitstreiter war Werner Pink, der spätere 1. Vorsitzende des SBKV e.V.-IFBB-Saarland.


Possing hatte die besten Kontakte nach Frankreich, England, Belgien, Holland und Luxemburg und konnte so damals verhältnismäßig viele Wettkämpfe bei der WABBA bestreiten.

Athleten wie George Henricks, Hubert Metz, Wilhelm Hauck, Jusup Wilkosz und Karl Link – um hier nur einige zu nennen – konnte man hier bewundern.




Die erste WABBA Weltmeisterschaft fand 1977 in Paris statt und war für Amateure und Profis ausgeschrieben, der Sieger der Profis – Sergio Oliva – erhielt 10.000 Dollar und es war eine gigantische Meisterschaft!

Alles, was Rang und Namen hatte aus Europa und den USA, war am Start.

Wilfried Sylvester, John Citrone, Ahmet Enünlü, Dave Johns, Robbi Robbinson und viele andere.


Es gab damals noch keine sperren und jeder Athlet war ein freier Sportler und konnte starten wo er wollte. Entsprechend hoch war der Standard.

Serge Nubret hatte, mit der NABBA-England unter Führung ihres Präsidenten Oskar Heidenstam, eine Zusammenarbeit beider Verbände vereinbart, so dass alle WABBA-NABBA-Athleten bei der Europa- und Weltmeisterschaft, welche von der WABBA ausgerichtet wurde, sowie der legendäre Mr. Universum, die schon Bill Perl, Frank Zane, Boyer Coe, Chris Dickerson, Sergio Oliva und Arnold Schwarzenegger gewonnen hatte, teilzunehmen.




Die Zusammenarbeit dauerte bis ca. 1984. Von da an trennten sich die Wege der WABBA und der NABBA.

Die Engländer riefen eine „NABBA International“ ins Leben und richteten fortan ihre eigene Europa- und Weltmeisterschaft aus, wobei von beiden Verbänden toleriert wurde, wo die Athleten starten wollten.


Man war und ist der Meinung, dass es in einem demokratischen Verband nur freie Athleten geben kann!